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Entspannungsverfahren

Dem Stress die Stirn bieten

Entspannungsverfahren sind Übungen, die unter Anleitung oder mittels einer CD erlernt werden können und die Entspannungsfähigkeiten des Organismus wiederherstellen. Sie stellen einen wichtigen Bestandteil der Mind-Body-Medizin dar. Entspannungstechniken wirken positiv auf Stimmung, Schmerzverarbeitung und alle Organfunktionen. Das Vegetativum (der Anteil des Nervensystems, der die Feinsteuerung im Organismus übernimmt) wird reguliert. Herzrasen, Unruhe, Schlafstörungen und Muskelverspannungen gehen zurück und Traurigkeit bzw. Erschöpfung (z.B. im Rahmen eines Burnout oder einer Depression) können leichter überwunden werden. Bei chronischen Schmerzerkrankungen wie Fibromyalgie, Rückenschmerz oder Migräne sind Entspannungsverfahren besonders wichtig, weil der Teufelskreis aus Muskelverspannung – Schmerz – weitere Muskelverkrampfung damit besser durchbrochen werden kann. Zudem werden häufig begleitend auftretende depressive Symptome gelindert.

Die wichtigsten Entspannungsverfahren sind:

Seit Januar 2013 wird zweimal monatlich ein offener Kurs angeboten, in denen Achtsamkeits- und Atemübungen in einer Kleingruppe erlernt und vertieft werden können. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Weitere Informationen zum Kurs hier: Übungskurs Achtsamkeit.

Für Menschen, denen Entspannung schwer fällt, besteht die Möglichkeit, zunächst das Stressniveau mittels Herzfrequenzvariabilitätsmessung festzustellen und dann mit Hilfe einer passenden App fürs Handy die Entspannung direkt zu trainieren.

Stress ist messbar – mit der Herzfrequenzvariabilitätsmessung: Mit speziellen EKG-Elektroden kann die Aktivität des Stress- (Sympathikus) und Entspannungsnervensystems (Parasympathikus) dargestellt werden. Hilfreich kann zusätzlich die Stresshormonanalyse im Speichel und Urin sein. Und mit den Ergebnissen kann dann ein individuelles Behandlungsregime erstellt werden.

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